Unterrichtsplanung

Mit Stunden-, Tages-, Wochen- und Jahresplanungen wird versucht im gegenwärtigen System eine funktionierende Form von Unterricht und Lernen zu finden, die den heutigen Anforderungen genügen soll. Dabei wird völlig außer acht gelassen, dass nachhaltiges Lernen nicht in dieser Form geplant werden kann.

Lehrpersonen können niemanden irgendetwas lehren, wie auch Ärzte niemanden heilen können. - Lehrpersonen können "nur" Möglichkeiten eröffnen, erkennen lassen, gestalten und öffnen in denen Lernen stattfindet. (Foerster & Pörksen, 2011)

 Wie kann gelingendes Lernen vorbereitet werden? Wie sieht eine zeitgemäße Tagesplanung aus?

Die Pädagoginnen und Pädagogen beobachten und beschreiben regelmäßig "ihren" Unterricht.
Durch das Beschreiben (Aufzeichnungen, Entwicklungen, Online: auf der Moodle-Plattform, ...) werden teilweise Ist-Soll-Diskrepanzen deutlich.
Diesen Unterschieden wird mit klaren Zielbildern begegnet:
Woran wird erkennbar, dass sich der Unterricht in die richtige Richtung entwickelt?
Welche Signale weisen auf Unterschiede hin?
 
Die Leitfrage und der Hauptauftrag für die Unterrichtsplanung wandeln sich damit von "Was muss ich (die Lehrperson) morgen tun?" hin zu:
"Was wird morgen möglich gewesen sein?" und "Welche Signale werden mir morgen Hinweise dafür gegeben haben, dass ich in die gelingende, sinnvolle Richtung arbeite?"
 



Literaturverzeichnis

 

Foerster, H. v., & Pörksen, B. (2011). Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners, Gespräche für Skeptiker. Heidelberg: Carl-Auer.